St. Wendeler Volksbank eG mit wirtschaftlicher Entwicklung zufrieden

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit wirtschaftlicher Entwicklung zufrieden

In der Vertreterversammlung der St. Wendeler Volksbank eG in der Kurhalle in Nonnweiler, welche vom Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Ames geleitet wurde, gaben die Vorstandsmitglieder Stefan Kochems und Bernd Kühn einen Rückblick auf den Jahresabschluss 2013 und stellten weiterhin eine solide Entwicklung der St. Wendeler Volksbank fest.

Nach wie vor schwierig bleiben die Rahmenbedingung an den Kapitalmärkten. Das aktuell extreme Niedrigzinsniveau belastet regionale Universalbanken stark. Auch die aktuelle Bankregulierung bringt immer neue Belastungen für die Volksbank sowohl im Personal- als auch im Sachaufwand. „Und das, obwohl die Genossenschaftsbanken die Finanzkrise nicht verursacht haben“, erklären Kochems und Kühn das wirtschaftliche Umfeld und die Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. „Wir waren es, die in der Krise Verantwortung übernommen haben für unsere Privat- aber auch Firmenkunden und den Mittelstand mit Krediten versorgt haben“, fügt Bernd Kühn hinzu.“Wir brauchen jetzt eine Regulierungssperre, damit wir in unserer volkswirtschaftlichen Grundfunktion nicht überfordert werden und damit wir wieder unsere Kunden und Mitglieder in den Mittelpunkt unseres Tuns stellen können“, sind sich beide Vorstandsmitglieder einig.

Dennoch kann die St. Wendeler Volksbank eG, wie bereits in den vergangenen Jahren, mit dem Geschäftsjahr 2013 und der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden sein. Die Bank erzielte nach Bewertungsänderungen ein solides Betriebsergebnis von 4,9 Millionen Euro. Dies entspricht 0,9 % der Bilanzsumme. Die Ertragslage ermöglicht eine Dividendenzahlung von 4 Prozent und damit insgesamt 322.645 Euro an die rund 12.700 Mitglieder, die insgesamt 103.067 Anteile an der Genossenschaftsbank halten.

Auch in 2013 wieder Wachstum

Die Bilanzsumme stieg um 18 Millionen Euro oder 3,2 % auf 555 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen wuchsen im vergangenen Jahr moderat um 3 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro. Die Volksbank verzeichnet auch ein gutes Wertpapiergeschäft, das heißt die Kunden suchen vermehrt nach Anlagealternativen.

Das bilanzwirksame Kundenkreditvolumen stieg moderat um 4 Millionen Euro auf 357 Millionen Euro. Das außerbilanzielle Geschäft, das heißt Kundenkredite und -einlagen, die die Volksbank an ihre Verbundpartner vermittelt hat, verlief sehr positiv. Die Kredite stiegen um 13 Millionen und die Einlagen um 15 Millionen. „Insgesamt stieg unser betreutes Kundenvolumen um 3,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Und wir finden, das kann sich sehen lassen“, so Stefan Kochems und Bernd Kühn über die erfreuliche Entwicklung.

Wiederwahl Aufsichtsrat

Durch Ablauf der Wahlzeit schieden in diesem Jahr Frau Christraud Weiant und die Herren Reiner Peter und Norbert Recktenwald aus dem Aufsichtsrat aus. Da eine Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder zulässig war, schlug der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Ames diese nochmals vor. Alle drei Personen wurden von den Vertreterinnen und Vertretern einstimmig für weitere drei Jahr gewählt.

Zukunftsprojekt Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens besteht in einer motivierten und gesunden Belegschaft. Ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement integriert Elemente wie zum Beispiel Arbeits- und Gesundheitsschutz, berufliche Eingliederungsmaßnahmen und Personalmanagement. Aber auch Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter wie gesunde Ernährung, Rückenschulen, Raucherentwöhnung, Führungskräfteschulungen oder auch einfach Bewegungsangebote gehören dazu. „Wir versprechen uns davon mittelfristig und nachhaltig mehr gesunde Produktivität, erhöhte Innovationskraft sowie ein verbessertes Image für unsere Volksbank als Arbeitgeber“, erklärte Stefan Kochems die Ziele dieses wichtigen Projektes. „Dabei arbeiten wir mit starken Partner wie der IKK Südwest, dem Eichenberg Institut in Koblenz, dem Verein Region Vital St. Wendeler Land e.V. und BEST in Saarbrücken, Beratungsstelle für sozialverträgliche Technologiegestaltung e.V., zusammen“, fügt Bernd Kühn hinzu.

Fusion mit der Volksbank Nahe-Schaumberg eG

Was die St. Wendeler Volksbank eG zurzeit bewegt, ist aber auch die Fusion mit der Volksbank Nahe-Schaumberg eG. „Hier gilt klar der Grundsatz: Qualität vor Geschwindigkeit“, erklärten Stefan Kochems und Bernd Kühn der Vertreterversammlung. Bereits im vergangenen Jahr hatte man darüber informiert, dass die Fusion ins Zeitfenster gesetzt ist und in Ruhe angegangen wird, zumal beide Banken in einer soliden Verfassung sind. Geplant ist, die Fusionsbeschlüsse in den Vertreterversammlungen im Juni kommenden Jahres zu fassen.