Weiterhin kostenfreie Nutzung im genossenschaftlichen Geldautomatenverbund

Kunden der Unsere Volksbank eG St. Wendeler Land können weiterhin auf kostenfreie Nutzung im genossenschaftlichen Geldautomatenverbund bauen.

Die deutsche Kreditwirtschaft einigt sich auf Lösung für Fremdabhebungen an Geldautomaten. Dabei wir dem Kunden bereits vor dem Geldabheben am Automaten der Preis für die Transaktion angezeigt. Der Kunde hat so die Wahl, den für ihn günstigsten Geldautomaten zu benutzen.

Seit 15. Januar 2011 wird für Fremdverfügungen an Geldautomaten ein Kundenentgelt berechnet – die Unsere Volksbank eG St. Wendeler Land hält insgesamt 18 Geldautomaten vor und investiert in moderne Sicherheitstechnologie. Kunden der Volksbank können sich freuen – ihnen stehen mit der Nutzung ihrer VR-BankCard bundesweit über 18.600 Geldautomaten kostenfrei bzw. stark kostenvergünstigt zur Verfügung. Eines der dichtesten Servicenetze Europas – das BankCard ServiceNetz der Genossenschaftsbanken.

Der Bundesverband der Volksbanken Raiffeisenbanken begrüßt, dass sich die gesamte Kreditwirtschaft für die kundenfreundliche Lösung des direkten Kundenentgelts und die freie Preisgestaltung ausgesprochen hat. Seit dem 15. Januar stellen Kreditinstitute, die Geldautomaten bereithalten, Kunden anderer Banken somit ein direktes Kundenentgelt in Rechnung. Über das Entgelt für so genannte „Fremdverfügungen“ haben die Banken bereits seit 15. November 2010 informiert. So sahen es die gesetzlichen Bestimmungen vor.

Auch an den Geldautomaten der Unsere Volksbank eG St. Wendeler Land wird seit dem 15. Januar ein Entgelt für Fremdabhebungen fällig. „Klar ist, dass wir die Gebühr für Fremdabheben nicht auf 1,95 Euro, wie es die Privatbanken angekündigt haben, gesenkt haben. Denn dieser Betrag gestaltet sich für uns nicht kostendeckend. Wären wir dem Vorschlag der Privatbanken gefolgt, müssten viele Volksbanken und Raiffeisenbanken ihre Geldautomaten dort abbauen, wo aufgrund niedriger Transaktionsvolumen die Kosten deutlich höher als 1,95 Euro sind.“, erklärt Bankvorstand Bernd Kühn. „Damit würden wir dem Beispiel der Privatbanken folgen, die sich aus vielen Regionen Deutschlands zurückgezogen haben, weil ihnen eine flächendeckende Präsenz, wie sie die Volksbanken und Raiffeisenbanken unterhalten, zu teuer war. Das kann nicht im Interesse der Verbraucher sein.“, fügt sein Kollege Stefan Kochems hinzu.

 

Auch die von Direktbanken – also Online-Banken ohne Geschäfts- und Beratungsstellen – geforderte Reduktion der Entgelte für Fremdverfügungen weisen Kühn und Kochems zurück: „Für eine Direktbank ist es ein Leichtes, sich für günstigere Gebühren auszusprechen. Schließlich sorgt sie selbst nicht mit eigenen Geldautomaten für eine entsprechende Infrastruktur, speziell auch in ländlichen Regionen, und spart sich so auch die damit verbundenen Kosten.“

Genossenschaftliche Banken wie die Unser Volksbank eG St. Wendeler Land hingegen halten ein dichtes Netz an Geldautomaten für ihre Kunden vor und greifen dafür tief in die Tasche. Jeder dieser Automaten kostet in der Anschaffung 30.000 Euro – laufende Kosten wie Befüllung, Wartung und Versicherung nicht eingerechnet. Es ist jetzt an jedem Institut zu entscheiden, welchen Preis es nimmt. Die Verbraucher durch ihre Entscheidungen und der Wettbewerb werden das Preisniveau regeln.

Kunden der Unsere Volksbank eG St. Wendeler Land und anderer Genossenschaftsbanken sind von der seit 15. Januar 2011 geltenden Neuregelung ohnehin nicht betroffen: Sie können an den eigenen Geldautomaten der Unsere Volksbank eG St. Wendeler Land auch in Zukunft gebührenfrei Geld abheben. Darüber hinaus können Kunden aller saarländischer Genossenschaftsbanken die rund 18.600 Geldautomaten des BankCard ServiceNetzes auch weiterhin kostenfrei nutzen.

Zusätzlich investierte die Bank in moderne Sicherheitstechnik. Diese erschwert die missbräuchliche Manipulation von Geldautomaten durch Kriminelle, die sogenannte „Skimmer“ vor den Kartenleser installieren, um die Kartendaten von Bankkunden zu kopieren. Das sogenannte Anti-Skimming-Modul schützt vor kriminellen Angriffen und bietet zuverlässigen Schutz vor Datendieben. Auch solch sinnvolle Schutzmaßnahmen müssten beispielsweise über Kundenentgelte für Fremdverfügungen refinanziert werden.