Unsere Volksbank eG St. Wendeler Land hält Kurs – trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Vorstand ist mit dem Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 zufrieden

St. Wendel. MR Die Bankbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, insbesondere bedingt durch die anhaltende Niedrigzinsphase, die immer weiter wachsenden regulatorischen Anforderungen, die fortschreitende Digitalisierung und die demografische Entwicklung. Unsere Volksbank eG hat sich diesen Herausforderungen aktiv gestellt und wichtige strukturelle Veränderungen eingeleitet, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

Die fortschreitende Digitalisierung verändert das Nutzungsverhalten und die Erwartungen der Kunden an zeitlich und räumlich flexible Zugangswege zu ihrer Bank. „Bereits heute verfügen wir über einen zeitgemäßen Internetauftritt mit sicheren elektronischen Angeboten für PC oder Smartphone sowie ein von 8:00 Uhr – 18:00 Uhr durchgehend besetztes KundenServiceCenter“, erklärte Vorstandsmitglied Stefan Kochems im Rahmen der jährlichen Versammlung im St. Wendeler Saalbau den gewählten Vertretern.

Alle Serviceleistungen auf allen Kanälen anzubieten sei der Anspruch. „Wir wollen unseren Kunden besten Service bieten, egal ob am Telefon, im Internet, über das Handy, an unseren SB-Geräten und selbstverständlich auch in unseren Filialen vor Ort“, so Kochems.

Vom Geld abheben mit dem Smartphone über das digitale Haushaltsbuch, den VR-Finanzmanager, dem neuen noch sichereren TAN-Verfahren „VR-SecureGo“ bis hin zu einer ganzen Reihe von vordefinierten Serviceaufträgen in der neuen Online-Filiale, stelle die Volksbank ihren Kunden bereits heute eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, um Bankgeschäfte schnell, einfach und bequem abwickeln zu können.

Schwierige Rahmenbedingungen

Im Bericht des Vorstandes ging Bankvorstand Bernd Kühn auch auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die anhaltende Niedrig- bzw. Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank ein, welche die Ertragslage der Banken belaste. Die bereits vor einem Jahr von ihm an gleicher Stelle vorhergesagten ungünstigen Rahmenbedingungen hätten sich „noch weiter verschlechtert“, so Kühn. „Und ein Ende ist hier nicht in Sicht“, erklärte Kühn mit Blick insbesondere auch auf die Brüsseler Bankenregulierung. Strengere Vorschriften für die Prüfung von Kreditanfragen, Meldungen von Finanzdaten oder die Protokollierung von Wertpapiergeschäften, erforderten mittlerweile eine Bürokratie, welche sich kleine bis mittlere Volksbanken fast nicht mehr leisten könnten.